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Volk nennen, iſt einſt das Ihrige geweſen, und es iſt nun etwas weniger als zwanzig Johre her, daß Herr von Briſſac, ein äußerſt artiger Höfling, den ich vergebens hier ſuche, Ihnen vom Balcon eben vieſes Volk, welches; „„Es lebe die Dauphine!““ rief, zeigte und zu Ihnen ſagte:„„Madame, Sie haben da zweimalhunderttauſend Liebhaber.““
Die Königin biß ſich auf die Lippen; es war nicht möglich, dieſen Mann bei einem Mangel an Erwiederung oder bei einem Mangel an Reſpeet zu ertappen.
„Ja, das iſt wahr,“ ſagte die Königin;„das be⸗ weiſt nur, daß die Völker ſich verändern.“
Diesmal verbeugte ſich Gilbert, antwortete aber nicht.
„Ich richtete eine Frage an Sie, Herr Gilbert,“ ſagte die Königin mit jener Hartnäckigkeit, mit der ſie bei Allem, ſelbſt bei den Dingen, die ihr unangenehm ſein mußten, zu Werke ging.
„Ja, Madame,“ erwiederte Gilbert,„und ich will Iirerten⸗ da Euer Majeſtät darauf beharrt. Das Volk ngt:
Die Bäckerin hat Thaler, Sie koſten ſie nichts.
Sie wiſſen, wen das Volk die Bäckerin nennt?“
„Ja, mein Herr, ich weiß, daß es mir die Ehre er⸗ weiſt; ich bin ſchon an dieſe Spottnamen gewöhnt: es
nannte mich Madame Deficit. Iſt denn eine Analogie zwiſchen dem erſten Beinamen und dem zweiten?“
„Ja, Madame, und um ſich deſſen zu verſichern,
brauchen Sie nur die zwei erſten Verſe zu erwägen, die ich Ihnen geſagt habe;
Die Bäckerin hat Thaler, Sie koſten ſie nichts.“
Die Konigin wiederholte;


