Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny, 1. und 2. Bändchen (1852) Mémoires d'un médecin
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achtundzwanzig Jahre alt, und wir gehen Belbe gegen das fünfzigſte, ohne Ihnen etwas Unangenehmes ſagen zu wollen.“

„Es iſt wahr,“ erwiederte der Unbekannte,„ich bin nicht Leeléte, doch es iſt ganz daſſelbe.“

„Wie, es iſt ganz daſſelbe?“

„Allerdings, da ich ſein Lehrmeiſter bin.“

„Ah! gut,“ rief lachend der Schloſſer,„das iſt, als ob ich ſagen würde:„„Ich hin nicht der Koͤnig, doch das iſt ganz daſſelbe.““

„Wie, das iſt ganz voſſelbe?“ wiederholte der Unbe⸗ kannte.

„Ei! ja, da ich ſein Lehrmeiſter bin,“ ſprach der Schloſſer.

„Ho! ho!“ machte der Unbekannte, indem er auf⸗ ſtand und den militäriſchen Gruß parodirte,„ſollte ich vie Ehre haben, mit Herrn Gamain zu ſprechen 2“

„Mit ihm in Perſon, und um Ihnen zu dienen, wenn ich hiezu ſähig wäre,“ ſagte der Schloſſer, entzückt über die Wirkung, welche ſein Name hervorgebracht hatte.

„Teufel,“ verſetzte der Unbekannte,„ich wußte nicht, daß ich es mit einem ſo anſehnlichen Mann zu thun habe.“

„Wie?“

„Mit einem ſo anſehnlichen Manne,“ wlederholte der Unbekannte.

„So angeſehen, wollen Sie ſagen.“

„Ahl ja, verzeihen Sie,“ ſagte lachend der Unbe⸗ kannte.„Sie wiſſen ein armer Waffenſchmied verſteht es nicht, ſich auezuvrücken wie ein Lehrmeiſter, und was für ein Lehrmeiſter, der Lehrmeiſter des Königs von Frankreich.“

Dann nahm er das Geſpräch in einem andern Tone wieder auf und fügte bei:

„Sagen Sie mir, es muß nicht ſehr beluſtigen, der Lehrmeiſter des Königs zu ſein?“

„Warum?“