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„Mein lieber Freund,
Ich wünſche, daß Ange Pitou nur noch einen halben Band habe, ſtatt ſechs Bände, nur noch zehn Ka⸗ pitel, ſtatt hundert.
„Richten Sie das ein, wie Sie wollen, und ſchneiden
Sie ab, wenn Sie nicht wollen, daß ich abſchneide.“
Ich begriff wahrlich vollkommen.
Emile von Girardin hatte meine Denkwürdigkeiten in ſeinen alten Cartons, er wollte lieber meine Denk⸗ würdigkeiten veröffentlichen, welche keine Stempelgebühren bezahlten, als Ange Piton, wofür er zu bezahlen hatte.
Er unterdrückte mir auch ſechs Romanbände, um zwanzig Bände Denkwürdigkeiten zu drucken⸗
Und darum, theurer, vielgeliebter Leſer, wurde das Wort Ende vor das Ende geſetzt.
Darum wurde Ange Pitou auf die Art von Kaiſer Paul, nicht um den Hals, ſondern mitten um den Leib erwürgt.
Doch Sie wiſſen durch die Musketiere, welche Sie
zweimal für todt gehalten, während ſie zweimal aufer⸗ ſtanden, meine Helden erwürgt man nicht ſo leicht, wie jenen Kaiſer. WMit Ange Pitou iſt es nun wie mit den Muske⸗ tieren. Pitou, der durchaus nicht todt, ſondern nur ber⸗ ſchwunden war, wird ſogleich wiedererſcheinen, und ich bitte Sie, in dieſen Zeiten der Unruhen und Revolutionen, welche ſo vlele Fackeln entzünden und ſo viele Kerzen auslöſchen, meine Helden nur für geſtorben zu halten, wenn Sie einen von meiner Hand unterzeichneten Anzeige⸗ brief empfangen haben werden.
Und auch dann!..
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