Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny, 1. und 2. Bändchen (1852) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Sie mir, wir hatten nicht nöthig, hiezu aufgefordert zu werden.

Da erſchienen die Feuillelons wieder, da verſchwanden die Leitartikel, da fuhren dieſelben Redner zu ſprechen fort, welche vor der Revolution geſprochen hatten, welche nach der Revolution ſprachen, welche immer ſprechen werden.

Unter allen dieſen Rednern war Einer, welcher we⸗ nigſtens gewöhnlich nicht ſprach.

Man wußte ihm Dank hiefür und grüßte ihn, wenn er mit ſeinem Repräſentantenband vorüberging.

Eines Tags beſtieg er die Tribune. Mein Gott! ich möchte Ihnen gern ſeinen Namen ſagen, doch ich habe ihn vergeſſen.

Eines T gs beſtieg er die Tribune. Ah! Sie müſſen. Eines erfahren; die Kammer war an dieſem Tage ſehr ſchlechter Lanne.

Paris hatte zu ſeinem Repräſentanten einen der Männer gewählt, welche Feuilletons machten.

Ich erinnere mich des Namens dieſes Mannes ganz wohl.

Er heißt Eugene Sue.

Die Kammer war alſo ſehr mißſtimmt, daß man Eugene Sue gewählt, ſie hatte ohnehin ſchon auf ihren Bänken drei bis vier literariſche Flecken, die ihr uner⸗ träglich waren:

Lamartine, Hugo, Felix Pyat u. ſ. w.

Dieſer Deputirte, deſſen Name mir nicht gegenwärtig iſt, beſtieg alſo die Tribune und benützte geſchickt die ſchlechte Laune der Kammer. Jedermann machte;St! Jeder horchte.

Er ſagte, das Feuilleton ſei Schuld geweſen, daß Ravaillac Heinrich W. ermordet, daß Ludwig XIII. den Marſchall d'Ancre ermordet, daß Ludwig XIV. Fouquet ermordet, daß Damiens Ludwig XV. ermordet, daß Ma⸗ poleon den Herzog von Enghien ermordet, daß Louvel den Herzog von Berry ermordet, daß Fieschi Louis Philipp

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