Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny, 1. und 2. Bändchen (1852) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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ſagt, wirklich darauf bedacht, daß man dieſem Scandal ein Ende mache, als Herr Odilon Barrot, welcher wollte, daß man auch ein wenig von ihm ſpreche, die Idee be⸗ kam, nicht gute und ſchöne Reden auf der Tribune zu halten, ſondern ſchlechte Diners an den verſchiedenen Orten zu machen, wo ſein Name noch in Ehren war.

Man mußte dieſen Diners einen Namen geben.

In Frankreich liegt wenig daran, daß die Dinge den Namen haben, der ihnen gebührt, wenn ſie nur einen Namen haben.

Dem zu Folge nannte man dieſe Diners Reform⸗ bankette.

Es befand ſich damals in Paris ein Mann, der, nachdem er Peinz geweſen, General geweſen; der, nach⸗ vem er General geweſen, verbannt worden und als Ver⸗ bannter Lehrer der Geographie geweſen war; der, nach⸗ dem er Lehrer der Geographie geweſen, in Amerika ge⸗ reiſt war; der, nachdem er in Amerika gereiſt war, in Sicilten wohnte; der, nachdem er die Tochter eines Koͤnigs von Sicllien geheirathet hatte, nach Frankreich zurückge⸗ kehrt war; der, nachdem er nach Frankreich zurückgekehrt, von Karl X. zur Königlichen Hoheit gemacht worden war, und nachdem er von Karl K. zur Königlichen Hoheit ge⸗ macht worden ſich am Ende zum König gemacht hatte.

Dieſer Mann war Seine Majeſtät König Louis Phi⸗ lipp, vom Volke erwählt.

Bei uns ſind alle Kaiſer, alle Könige, alle Präſi⸗ denten vom Volke erwählt.

Sie ſagen es wenigſtens, bis ſie das Volk nach St. Helena gehen läßt oder nach Holyrood, nach Clare⸗ mont oder anderswohin ſchickt.

Nun denn, dieſer Prinz, dieſer General, dieſer Pro⸗ feſſor, dieſer Reiſende, dieſer König, dieſer Mann, den das Unglück und das Glück ſo viele Dinge hätte lehren ſollen, während ſie ihn nichts gelehrt hatten, dieſer Mann hatte den Gedanken, Herrn Odilon Barrot zu verhindern,