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Der Chevalier von Harmental.
„Sein Leben, ſein Leben! Um Gottes Barmherzigkeit
willen, ſchenken Sie ihm das Leben!“ flehte Bathilde,
ſich abermals vor dem Herzog auf die Knie werfend. Der Regent aber zog die Klingel.„Rufen Sie den Herrn Marquis von Lafare!“ gebot er dem eintretenden Kammerdiener.
„Sie ſind grauſam, gnädigſter Herr!“ ſprach Ba⸗ thilde ſich aufrichtend;„geſtatten Sie mir alſo mit ihm zu ſterben! Wir werden dann wenigſtens nicht ge⸗ trennt, weder auf dem Schafott noch im Grabe!“
„Herr von Lafare,“ gebot der Regent,„begleiten Sie Mademoiſelle in die Baſtille; hier iſt ein Brief an Herrn de Launoh; Sie werden gemeinſchaftlich mit ihm Einſicht davon nehmen und darüber wachen, daß meine Befehle auf das puͤnktlichſte befolgt werden.“— Und ohne auf den Schrei der Verzweiflung Bathildens zu achten, öffnete er das angrenzende Cabinet und verſchwand.
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