Teil eines Werkes 
4. Theil (1847)
Entstehung
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Der Chevalier von Harmental. 139

retten, deſſen Verſchwiegenheit Sie wahrſcheinlich die Er⸗ haltung des meinigen verdanken.

Und Sie hatten Recht, mein lieber Herzog! Sein Sie willkommen, Mademoiſelle! Was wünſchen Sie jetzt? Sprechen Sie, was kann ich für Sie thun?

Ich wünſche den Herrn Regenten zu ſprechen, ſprach Bathilde;ich bitte Ew. königliche Hoheit mich zu ihm zu führen.

Werden Sie mich hier erwarten? fragte die Prin⸗ zeſſin.

Können Sie daran zweifeln, theure Aglaja?

So treten Sie wieder in den Schrank, damit nie⸗ mand Sie hier finde; ich führe Mademoiſelle zu meinem Vater und kehre ſogleich zurück.

Ich harre Ihrer Befehle, ſprach der Herzog, indem er that wie ihm geheißen war. Die Prinzeſſin flüſterte ihrem Geliebten einige Worte zu, verſchloß dann den Schrank, ſteckte den Schlüſſel zu ſich, reichte Bathilden die Hand und ſprach:Alle liebenden Frauen ſind Schweſtern; Armand und Sie hatten Recht auf mich zu zählen. Kommen Sie jetzt mit mir!

Bathilde küßte die ihr dargereichte Hand der Prin⸗ zeſſin und folgte. Sie ſchritten durch eine lange Reihe von Sälen und Zimmern bis zum Schlafgemach des Re⸗