II. Der Beſuch bei Cellamare.
An demſelben Tage um zwei Uhr Nachmittags, als die Liebenden den guten Buvat auf der Bibliothek glaubten, wiederholte Harmental zu den Füßen Ba⸗ thildens dieſer zum tauſendſten Male, daß er nur ſie liebe und daß er niemals eine Andre lieben werde als ſie. Da trat Nanette ein und berichtete dem Chevalier, daß in ſeiner Wohnung jemand harre, der ihn in einer wich⸗ tigen Angelegenheit zu ſprechen wünſche. Harmental, begierig zu erfahren wer der Läſtige ſei, der ihn bis in das Paradies ſeiner Liebe verfolge, eilte an's Fenſter und ſah den Abbé Brigaud, welcher in ſeinem Zimmer mit großen Schritten auf⸗ und abging. Er beruhigte nun Bathildens Beſorgniß mit einem Lächeln, drückte einen innigen Kuß auf ihre Stirn und begab ſich in ſeine Wohnung.


