Teil eines Werkes 
4. Theil (1847)
Entstehung
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Der Chevalier von Harmental. 13

ihn freundlich daran, wie er ihm verſprochen habe jetzt eine Stunde den Staatsgeſchäften zu widmen.

Ludwig XV. warf noch einen letzten Blick auf die Spielſachen, bat um die Erlaubniß die Herrlichkeiten in ſeine Gemächer ſchaffen zu dürfen und begab ſich dann in das angrenzende Cabinet, deſſen Thür ihm der Regent ſelbſt öffnete. Herr von Fröjus zog ſich nach ſeiner Art und Weiſe wieder in einen Winkel zurück, der Mar⸗ ſchall von Villeroh aber wollte ohne weiteres dem König in's Cabinet folgen. Dieſen Augenblick eben hatte der Regent mit Ungeduld erwartet.

Entſchuldigen Sie, Herr Marſchall, ſprach er ihm den Weg vertretend,die Geſchäfte, welche ich mit Sr. Majeſtät zu verhandeln habe, bedingen die größte Ge⸗ heimhaltung; ich bitte Sie daher mich mit Sr. Majeſtät einige Augenblicke lang allein zu laſſen.

Allein? Allein? Herr Regent! rief Villeroh auf⸗ fahrend;Sie wiſſen, Herr Herzog, daß das unmöglich iſt!

Unmöglich, Herr Marſchall? fragte der Regent mit der größten Ruhe,unmmöglich? Und weshalb das, wenn ich fragen darf?

Weil ich als Gouverneur Sr. Majeſtät das Recht

habe dieſelben überallhin zu begleiten.