Teil eines Werkes 
3. Theil (1847)
Entstehung
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144 Der Chevalier von Harmental.

gen einen Beſuch vom Abbé Brigaud, welcher ihm berichtete daß alles nach Wunſch gehe; da es nun auch mit ſeinen Liebesangelegenheiten trefflich ſtand, ſo hielt er zuletzt die Lage eines Verſchwörers für die glücklichſte der Welt.

Der Herzog von Orleans ahnte nicht das Mindeſte und ſetzte daher ſeine gewohnte Lebensweiſe fort. Aber an einem Sonntage um zwei Uhr trat Dubois in ſein Cabinet.

Gut daß Du kommſt! rief ihm der Regent ent⸗ gegen,ich wollte ſo eben zu Dir ſchicken, um Dich fra⸗

gen zu laſſen, ob Du heute Abend einer der Unſtigen

ſein willſt.

Sie haben an dieſem Abend Ihr gewöhnliches Sou⸗ per, gnädigſter Herr? fragte Dubvis.

Aber woher kommtſt Du mit Deinem Faſttagsge⸗ ſicht? Weißt Du denn nicht daß heute Sonntag iſt?

Ganz recht, gnädigſter Herr!

Nun, ſo erwarten wir Dich... Da ſieh die Liſte unſrer Tiſchgenoſſen: Noce, Lafare, Fargy, Ra⸗

vanne, Broglie. Brancas lade ich nicht ein; er

iſt ſeit kurzer Zeit ſo abſtoßend, daß ich glaube er geht gar mit einer Verſchwörung um. Die Phalaris und die A vergne kommen auch; ſie können einander nicht

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