Teil eines Werkes 
3. Theil (1847)
Entstehung
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Der Chevalier von Harmental. 127

in ſeinen Arbeitsſeſſel, daß er ſeinen Collegen hätte ver⸗ dächtig werden müſſen, wäre er nicht auch diesmal wie immer der Erſte in der Bibliothek geweſen.

Buvat lebte nach dem Grundſatze, daß nichts in der Welt, es ſei nun freudiger oder trauriger Art, einen Beamten von ſeinem Geſchäft abziehen dürfe; demnach ging er unverzüglich an ſeine Arbeit als ob gar nichts vorgefallen wäre, war dabei aber in der unbeſchreiblichſten Seelenangſt.

Als indeſſen nach und nach ſeine Collegen in's Bu⸗ reau eintraten, raffte ſich Buvat mit Gewalt zuſammen. Doch ſchien ſich heute alles vereinigt zu haben ſeine Furcht auf's Höchſte zu ſteigern und ihn zu dem Schritte zu treiben, welchen wir ihn im vorigen Capitel thun ſahen.

Er hatte heute einige hundert Bücher zu claſſificiren, die unter einander auf einem Haufen dalagen. Das erſte Buch, welches er in die Hand nahm um es mit ei⸗ ner neuen Nummer zu verſehen, war: Die Beſchrei⸗ bung der Verſchwörung der Herren Cing⸗ Mars und de Thon ſowie die Schilderung ihrer furchtbaren Beſtrafung.

Das Herz des armen Buvat pochte hörbar und das Buch entſank ſeiner Hand; er zitterte an allen Gliedern⸗