Teil eines Werkes 
3. Theil (1847)
Entstehung
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Der Chevalier von Hatmental. 125

volcht. Dies alles machte einen ſolchen Eindruck auf ihn, daß er aufſtand, Feuer anſchlug, Licht anzündete und den Tag wachend zu erwarten beſchloß.

Endlich erſchien der Tag; ſtatt daß ſich aber Bu⸗ vat's Angſt mildern ſollte, vermehrte ſie ſich noch. Beim kleinſten Geräuſch auf der Straße zuckte er zu⸗ ſammen; ward an die Hausthür gepocht, ſo war er nahe daran in Ohnmacht zu ſinken. Nanette öffnete die Thür ſeines Zimmers und Bubat ſtieß einen lauten Angſtſchrei aus. Die Dienerin eilte auf ihn zu und fragte beſorgt ob ihm etwas fehle, er aber ſchüttelte nur den Kopf und erwiederte mit einem tiefen Seufzer:Ach, Nanette, wir leben in einer böſen Zeit! dann ſchwieg er wieder und befürchtete ſchon zu viel geſagt zu haben.

Buvat war zu geängſtigt um wie gewöhnlich mit Barhilden zu frühſtücken; überdem fürchtete er das junge Mädchen möchte ſeine Unruhe bemerken und wegen der Urſache derſelben in ihn dringen; er konnte ihr nichts verſchweigen und dann wäre ſie ebenfalls eine MWitgenoſſin der Verſchwörung geworden. Er ließ ſich daher den Kaffee auf ſein Zimmer bringen, vorſchützend

eer habe zu viel Arbeit und wolle beim Schreiben früh⸗

ſtüͤcken. Da die Liebe Bathildens bei dieſer Ab⸗