Teil eines Werkes 
3. Theil (1847)
Entstehung
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120 Der Chevalier von Harmental.

gab, von denen Buvat die Abſchriften in drei oder vier Tagen liefern ſollte.

Buvat war ob dieſes Vertrauens ſtolzer als je zu⸗

rückgekehrt; er hatte Bathilden heiter und glücklich gefunden und ging demnach in der heiterſten Stimmung ſein Liedchen trällernd zu ſeinem Stübchen hinauf, um ſeine Arbeit zu beginnen.

Obgleich der wackre Mann kein Wort Spaniſch ver⸗ ſtand, ſo hatte er doch bereits ziemlich geläufig leſen lernen, ſo daß er während des Copirens ruhig ſein Leib⸗ liedchen fortträllern konnte. So war es ihm faſt nicht angenehm, als er zwiſchen dem erſten Original und dem zweiten plötzlich einen Aufſatz in franzöſiſcher Sprache fand. Da er ſich ſeit mehrern Tagen an das rein Ca⸗ ſtilianiſche gewöhnt hatte und Gewohnheit das zweite Leben des ehrlichen Buvat war, ſo hätte er nun auch lieber in dieſer Sprache weiter geſchrieben; überzeugt aber daß man auch von dieſem Blatte, obgleich es keine Nummer trug und vielleicht zufällig zwiſchen die Papiere gerathen war, eine Abſchrift verlange, ſpitzte er ſeine Fe⸗ der, ging an's Werk und fing an folgende Zeilen ab⸗ zuſchreiben: