Teil eines Werkes 
2. Theil (1847)
Entstehung
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Der Chevalier von Harmental. 153

ren es einige trunkene Officiere, welche glaubten es mit einem ihrer Kameraden zu thun zu haben.

Ich ſage Ihnen, es iſt eine vollſtändige Verſchwö⸗ rung, gnädigſter Herr, verſetzte Dubois;ſie beginnt im Palaſt des ſpaniſchen Geſandten, zieht ſich durch das Arſenal und iſt gegen das Palais⸗Rohal ge⸗ richtet.

Nun, d'Argenſon, was iſt Ihre Meinung? fragte der Regent.

Daß Ihre Feinde zu allem fähig ſind, gnädigſter Herr, antwortete der Polizei⸗Lieutenant,aber wir wer⸗ den ihre Complotte vereiteln, wer ihre Urheber auch im⸗ mer ſein mögen, ich gebe Ihnen mein Wort darauf.

In dieſem Augenblicke öffnete ſich die Thür, der Huiſ⸗ ſier trat ein und meldete Seine Hoheit den Herrn Herzog von Maine, der ſich zum Conſeil einfand und als Prinz von Geblut das Vorrecht hatte, nicht warten zu dürfen. Er trat mit jenem ſchüchternen Weſen ein, das ihm ei⸗ genthümlich war, und warf einen Seitenblick auf die drei Anweſenden, als wolle er erforſchen wovon man bei ſei⸗ ner Ankunft geſprochen habe. Der Herzog errieth ſeine Gedanken.

Sein Sie willkommen, Vetter, ſprach er;hier ſtehen ein Paar boshafte Menſchen, welche mich ſo eben