Teil eines Werkes 
2. Theil (1847)
Entstehung
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Der Chevalier von Harmental. 11¹3

Ich habe davon gehört, entgegnete die Herzogin. Man bedient ſich oft des Giftes in Krankheiten. Sie müſſen das ja wiſſen, Dubois, denn Sie ſind der Sohn eines Apothekers.

Madame, verſetzte Dubois mit der ihm eigenthüm⸗ lichen Inſolenz,ich habe es gewußt, aber wieder ver⸗ geſſen; denn wie Ew. Hoheit wiſſen, verließ ich ſehr jung die Apotheke, um die Erziehung Ihres Herrn Sohnes zu beſorgen.

Gleichviel, Dubvis, lachte die Herzogin,ich bin mit Ihrem Eifer zufrieden, und wenn wir einmal einen Geſandten nach Perſien oder China gebrauchen, ſo werde ich Sie dem Regenten vorſchlagen.

Warum nicht lieber nach dem Monde, dann wären Sie gewiß ſicher, daß ich nicht zurückkehren würde, er⸗ wiederte Dubois, und mit nachläſſigem Gruſſe ſchritt er nach dieſer Rede an der Herzogin vorüber und trat unangemeldet in's Zimmer des Regenten.