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Inzwiſchen hatte ſich Julius von Jvry um die Zuneigung der Frau von Ermenon beworben, und dieſe erwartete faſt mit Ungeduld die Erlaubniß, welche ihre Freundin ihr verſprochen hatte.
„Jetzt haſt Du meine Einwilligung,“ ſagte Cä⸗ cilie eines Tages endlich, indem ſie ihr die Hand reichte.
„Und Hector?“ verſetzte Juliette mit einem Laͤcheln, deſſen Bedeutung Madame Grandin allein verſtehen konnte.
„Hector giebt ebenfalls ſeine Zuſtimmung.“
Die Verbindung fand ſtatt, aber Herr von Jyry iſt faſt immer krank, waͤhrend Cacilie und ihr Gatte ſtets geſund und gluͤcklich ſind, ohne daß ir⸗ gend etwas ihrem Gluͤcke hinderlich zn ſein ſcheint.
Wenn Ihr an einem Feſttage nach den Champs⸗ Elyſies geht, ſo tretet in die Bude, uͤber welcher Ihr die Worte leſet:
Wilde Thiere, gezaͤhmt durch Made⸗ moiſelle Caͤſarine.
Sprecht mit dieſem Maͤdchen von Caͤcilien und Julietten, und ſie wird Euch, wenn Ihr es wuͤn⸗ ſchet, die vorſtehende Geſchichte erzäͤhlen, mit Aus⸗
nahme deſſen, was auf den Oheim Gabriel Bezug hat.


