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kein Geld mehr. Die Marquiſe von D'“, ohne deren Liebe ich nicht exiſtiren kann, hat mir ihr Haus verboten. Ich weiß mir nicht mehr zu helfen, und ich ſage Dir noch nicht Alles. Ich ſchicke dieſen nämlichen Brief an Dich nach allen großen Städten Italiens. Verzeihe mir den Kummer, den ich Dir bereitet habe. Ach! ich habe nur einen ſchoͤnen Augenblick in meinem Leben gehabt: den meines Todes. „Dein Oheim, der Dich herzlich liebte, „S. von Ermenon.“
„— Haſt Du geleſen?“ fragte mich Heinrich.
„— Ja,“ erwiderte ich, wie vom Donner ge⸗ ruͤhrt von dieſer Nachricht.
„— Hoͤre mich an,“ ſagte er nun ganz leiſe, „wir muͤſſen ſogleich nach Hauſe reiſen.“
„— Warum?“
„— Weil mein Oheim,“ antwortete Herr von Ermenon nach einigem Zoͤgern und noch leiſer als vorher,„wenn das, was er mir ſchreibt, wahr iſt, gewiß zuvor eine Schlechtigkeit begangen hat, ehe er dieſen verzweifelten Schritt that.“


