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Mutter zum Gluck nicht mehr erlebt hat, denn ſie wurde vor Kummer und Verzweiflung daruͤber geſtorben ſein, waͤhrend ſie in dem Glauben ver⸗ ſchieden iſt, daß ich einer gluͤcklichen Zukunft ent⸗ gegenſaͤhe. Dieſer Oheim hatte ein ſehr ausſchwei⸗ fendes Leben gefuͤhrt. Schon als unſre Verbin⸗ dung feſtgeſtellt wurde und unſer beiderſeitiges Vermoͤgen zur Sprache kam, bemerkte ich, daß Heinrich bei weitem nicht ſo reich war, als man glaubte, denn er beſaß kaum noch ſechstauſend Franken Renten. Der alte Baron aber hatte gar nichts mehr. Ich liebte jedoch Herrn von Erme⸗ non zu ſehr, um mich an dergleichen Ruͤckſichten zu ſtoßen, und unſte Verbindung wurde geſchloſſen. Meine Mutter behielt zehntauſend Franken Renten fur ſich, uberließ uns die uͤbrigen funfzehntauſend und lebte bei uns. Die ſechstauſend Franken, welche Heinrich noch beſaß, machte er ſeinem Oheim zum Geſchenk, wogegen ihm dieſer das formelle Verſprechen geben mußte, ſich einzuſchraͤnken und mit dieſem Einkommen zu begnugen. Ein Jahr lang lebten wir ziemlich glucklich, ſehr gluͤcklich ſo⸗ gar, wenn auch Heinrich zuweilen Verdruß hatte,


