—
Es wurde zwiſchen ihnen und Hector verabre⸗ det, daß dieſer am folgenden Morgen um fuͤnf Uhr allein ſeine Wohnung verlaſſen ſollte, damit ſein Vater nichts ahne.
Das erſte Duell betrachtet man immer als eine ernſthafte Sache.
Als ſeine Freunde ſich von ihm verabſchiedet hatten, ſchloß ſich der junge Grandin in ſein Zim⸗ mer ein und ſchrieb fuͤr den Fall, daß er ums Leben kommen ſollte, zwei Briefe, einen an ſeinen Vater und den andern an Fraͤulein von Beauzée.
In dem erſten ſprach er dem vaͤterlichen Schmerze im Voraus Troſt zu, in dem zweiten ge⸗ ſtand er Julietten, daß er ſie mit der ganzen Kraft ſeiner Seele liebe und daß er mit dem Gedanken an ſie ſterbe.
Als die beiden Briefe fertig waren, verſiegelte er ſie, legte ſie in einen Schubkaſten ſeines Secre⸗ tairs und ſteckte den Schluͤſſel deſſelben zu ſich.
Hierauf ging er zu ſeinem Vater hinab, ſpeiſ'te ſo heiter als er konnte mit ihm und ſagte, daß er
dieſen Abend ausgehen werde. 8


