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Catherine Blum / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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ten Fenſter ſchauen nach Weſten, das heißt nach Vil⸗ lers⸗Cotterets, während die dem Norden zugekehrte Front ſich gegen die Landſtraße gerade durch die Thüre, welche Eingang in die untere Stube gewährt, und durch ein Fenſter öffnet, durch das eine obere Stube er⸗ leuchtet wird.

Das Fenſter iſt unmitkelbar über die Thüre geſetzt.

Bei dieſer Stelle, wie bei den Bhermopylen, wo nur zwei Wagen durchkommen konnten, beſchränkt ſich die Straße auf die Breite ihres Pflaſters, denn ſie iſt auf der einen Seite eingeengt durch das Haus, auf der andern Seite durch den Garten eben dieſes Hauſes,

der, ſtatt wie gewöhnlich hinter dem Gebände oder

auf einer ſeiner Seiten zu liegen, demſelben gegen⸗ über liegt.

Das Haus bietet einen verſchiedenartigen Anblick, je nach den Jahreszeiten.

Mit ſeiner grünen Robe wie mit einem Aprilrocke bekleidet, wärmt es ſich im Frühjahre verliebt in der Sonne; man ſollte ſodanWlauben, es ſei aus dem Walde hervorgekommen, um ſich an den Rand der Straße zu legen. Seine Fenſter, und beſonders eines des erſten Stockes, ſind mit Gelbveilchen, Aftercamillen, Cobäen und Winden geſchmückt, die ihnen eizen grünen Vor⸗ hang ganz geſtickt mit Blumen von Silber, Saphir und Gold bilden. Der Rauch, der aus ſeinem Kamine em⸗ vorſteigt, iſt nur ein bläulicher, durchſichtiger Dunſt, der kaum ſeine Spur in der Atmoſphäre hinterläßt. Die zwei Hunde, welche die zwei Abtheilungen des rechts von ſeiner Thüre erbauten Stalles bewohnen, haben ihr bretternes Obdach verlaſſen; der Eine ruht und

ſchläft im Frieden, die Schzuze iſchen ſeinen Pfo⸗

ten ausgeſtreckt; der Anders der ohne Zweifel genng in der Nacht geſchlafen hat, ſitzt ernſt, mit gerunzeltem Geſichte, auf ſeinem Hintertheil und blinzelt mit den Augen in der Sonne. Dieſe zwei Thiere, welche un⸗