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Voii Statien gingen. Die Torfmoore und die Leitm- klumven schmolzen, wie die Soldaten sagten, gleich der Butter in den großen- Oefen der friesischen Haus- frauen..
Herr d’Artagnan schickte einen Courrier an den Kö- ,nig ab, um ihm feine letzten Siege melden zu lassen, was seine treffliche Laune nnd seine Geneigtheit, den Damen gehörig zu huldigen, verdoppelte.«
Diese Siege von Herrn d’Artagnan gabeii dem Für- sten so viel Majestät, daß ikni Frau voii Moniespan nur noch Ludwig den Unbesiegbaren nannte.
Fräulein de la Valliere, welche den König nur Lndwig den Siegreiclien nannte, verlor auch viel in der Guiist Seiner Maiestät. Uebrigens hatte sie oft rothe Augen, und für einen Unbesiegbaren ist nichts so wider- 1värtig, als eine Geliebte- welche weint, während Alles um thi her lächelt. Das Gestirn von Fräulein de la Vallidre neigte fich am Horizont iii den Wolken und in den Thräne11.
Doch die Heiterkeit von Frau von Montespan ver- doppelte sich mit dein Glück des Köiiigs nnd tröstete ihn über jede andere Ungunst.
Seine Majestät wollte diese Verdienste anerkennen; er schrieb an Herrn Colbertx
»Herr Colbert, wir haben ein Versprechen gegen Herrii d’Artagnan’-:zu erfüllen, der die seinigen hält. Jch thue Euch zu wissen, daß es Zeit ist, sich der Zus- sage zu entledigen. Die Vestallungsbriefe sollen Euch zugeschickt werden.—»L-udwig.«
Herr Colbert, der den Abgesandten von d’Artagnaii bei sich behalten hatte, gab diesem Officier dem zuFolge einen Brief Von sich für d’Artagnan und ein mit Gold incrnstirtes Kästcl2eii von Ebenholz, das.—schei-nbar nur- einen geringen Umfang hatte«, aber ohnesZweifel sehr schwer war, da man dem Boten eine Wache von. fünf Mann beigesellte, um es ihm tragen Fu helfen.«« ·"s


