Teil eines Werkes 
37.-41. Bändchen (1850)
Entstehung
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zu geben vermöchte, wenn nicht der lügenbafte Reich- thum und die falsche Maiestät der Theatersp iele.

Mit einem etwas geschwächten Auge erschaute d’Ar- tagnan hinter der Gruppe drei Wagen; der erste war der für die Königin bestimmte.

Er war leer.

D’Artagnan, der Fräulein de la Ballisre nicht an der Seite des Königs erblickte, suchte sie und sah sie int zweiten Wagen.

Sie war allein mit zwei Frauen, die sich wie ihre Gebieterin zu langweilen schienen.

Zur Linken des Königs, aus einem ungestümen Rosse, das vors ihrer geschickten Hand gebändigt wurde, strahlte eine Frau in der glänzendsten Schönheit. Der Kötiig lächelte ihr zu, sie lächelte dem König zu.

h fAlle Welt lachte geräuschvoll, wenn sie gesprochen at e.

»Ich kenne diese Frau,«« dachte der Musketier;»wer ist es denn?««-

Und er neigte sich gegen seinen Freund, den Falk- ner, an den er diese Frage richtete.

Der Falkner wollte eben antworten, als der König d’Artagnan erblickte und ihm zurief:—

»Ah! Gras, Ihr seid also zurückgekehrt. Warum habe ich Euch noch nicht gesehen?««

,,Sire,« antwortete der Kapitän,»weil Eure Ma- jesiät schlief, als ich ankam, und weil sie nicht erwacht war, als ich diesen Morgen meinen Dienst übernahnt.««

»Im-ver derselbe,«« sprach mit lauter Stimme der König, zufrieden.»Ruht aus, Graf, ich befehle es Euch. Ihr werdet heute mit mir zu Mittag speisen.·«

Ein Gemurmel des Bewunderus umhüllte d’Ar- tagnan wie eine ungeheure Liebkosung»Jeder beeiferte sich unt ihn. Mit dem König zu Mittag speisen, das. war eine Ehre, welche Seine Majestät zischt verschwen- dete wie Heinrich lV.

Der König machte einige Schritte vorwärts, und