Teil eines Werkes 
2. Abt., 1. Bd. (1863)
Entstehung
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Vor der ſechszehnten liegen zwei engliſche Gräber von Granit. Dieſe Mauer wird nach außen durch eine hohe lebendige Hecke verdeckt. Die Franzoſen drangen ein, glanb⸗ ten es nur mit der Hecke zu thun zu haben, überſtiegen die⸗ ſelbe und fanden die Mauer, ein Hinderniß und einen Hin⸗ *terhalt, in welchem die Engländer lagen. Die achtunddreißig

ießſcharten gaben a in Mal Feuer, ein Hagel

Kartäſchen und Mun Ketenkugeln; die Brigade Soye eeg daran.

begann Waterloo.

23 Obſtgarten wurde gleichwohl genommen. Man hattte keine Leitern. Die Franzoſen kletterten mit den Nä⸗ geln an der Mauer hinauf. Man ſchlug ſich Mann gegen Mann unter den Bäumen. Das Gras wurde mit viel Blut benetzt. Ein Bataillon Naſſauer, ſiebenhundert Mann ſtark, wurde hier niedergemacht. Auf der Außenſeite iſt die Mauer, gegen welche die beiden Batterien Kellermann's ge⸗ lichtei. wurden, von darſhtaes Prboſſe

Dieſer Obſtgarten iſt im Mai voll Blumen, wie jeder andere. Er hat ſeine Goldknöpfchen und ſeine Gänſeblüm⸗ chen, das Gras iſt hoch darin, die Ackerpferde graſen hier, Pferdehaar⸗Seile, auf denen Wäſche trocknet, hängen zwiſchen den Bäumen, zwingen die Hindurchgehenden ſich zu bücken und der Fuß ſinkt in Maulwurfshügel ein. In der Mitte des Obſtgartens bemerkt man einen umgeſtürzten aber noch grünenden Baumſtamm. Der Major Blackmann hat ſich mit dem Rücken dagegen gelehnt, um zu ſterben. Unter einem naheſtehenden großen Baume iſt der deutſche General Düplat gefallen, welcher von einer franzöſiſchen Familie ſtammte, die nach dem Widerruf des Edictes von Nantes auswanderte. Dicht daneben neigt ſich ein alter kranker Apfelbaum, welcher einen Verband von Stroh und Lehm trägt, gegen den Boden. Beinahe alle Aepfelbäume fallen

vor Alter um. Nicht einer von allen, der nicht ſeine Ka⸗ Die Elenden. III. 2