Teil eines Werkes 
1. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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Es muß, ſo ſprach der Krieger.

Ihr Geſang und die Betrachtung ihrer kleinen Kinder verhinderte ſie, zu hören und zu ſehen, was auf der Straße vorging.

Indeß hatte ſich ihr Jemand genähert, wie ſie die zweite Strophe der Romanze anfing, und plötzlich hörte ſie eine Stimme, die ſehr nahe ihrem Ohre ſagte:

Sie haben da zwei hübſche Kinder, Madame.

Der zärtlich ſchönen Imogine, antwortete die Mutter in ihrer Romanze fortfahrend, und wendete dann den Kopf.

Eine Frau ſtand einige Schritte entfernt vor ihr. Auch dieſe Frau hatte ein Kind, welches ſie auf ihren Armen trug.

Außerdem trug ſie einen großen Nachtſack, der ſehr ſchwer zu ſein ſchien.

Das Kind dieſer Frau war eines der hübſcheſten klei⸗ nen Weſen, die man ſehen kann. Es war ein Mädchen von zwei bis drei Jahren. Es hätte mit den beiden andern Kleinen in der Coquetterie des Anzugs wetteifern können; es trug ein Häubchen von feiner Leinwand, Bänder an ſeinem Nachtjäckchen und Spitzen an ſeinem Häubchen. Die Falten ſeines aufgeſchürzten Kleidchens ließen weiße, rund⸗ liche und feſte Schenkel ſehen. Es war bewundernswerth roſig und wohl. Die ſchöne Kleine erweckte das Verlangen, in die Aepfel ihrer Bäckchen zu beißen. Man konnte von ihren Augen nichts ſagen, als daß ſie ſehr groß waren und prachtvolle Augenwimpern hatten. Sie ſchlief.

Sie ſchlief mit jenem Schlafe unbedingten Vertrauens, der ihrem Alter eigenthümlich iſt. Die Arme der Mutter ſind aus Zärtlichkeit gebildet; die Kinder ſchlafen darin ſehr feſt.

Das Ausſehen der Mutter war ärmlich und traurig. Sie trug die Kleidung einer Arbeiterin, welche danach ſtrebt,