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haſtig anzündete. Das Herdfeuer erloſch mehr und
mehr, die drei rothen Flämmchen der Lampe erhell ten nur einen kleinen Theil des weiten Raumes. Es ſchien, als habe die Dunkelheit den Fremden ſchläfrig gemacht, denn er ſaß am Tiſche, den Kopf auf die Arme gelegt, den Mantel dicht um ſich ge zogen, als gedenke er ſo die Nacht zuzubringen. Da
hörte er ſeinen Namen rufen und ſah empor. Die
Lampe brannte vor ihm auf dem Tiſch, ihm gegen über ſtand die junge Padrona, die ihn gerufen hatte. Ihr Blick traf den ſeinen mit großer Gewalt.
„Filippo,“ ſagte ſie,„kennt Ihr mich nicht mehr?“
Er ſah eine Zeitlang forſchend in das ſchöne Geſicht, das vom Schein der Lampe und mehr noch von der Angſt zu glühen ſchien, welche Antwort ihrer Frage werden würde. Das Geſicht war wohl des Wiedererinnerns werth. Die weichen langen Augen⸗ wimper ſänftigten, wie ſie langſam auf und nieder gingen, die Strenge der Stirn und der ſchmalge⸗ formten Naſe. Der Mund blühte in der rötheſten Jugend; nur hatte er, wenn er ſchwieg, einen Zug von Entſagung, Schmerz und Wildheit, dem die


