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der Baron, aber Heinrich iſt nicht bei ihm, und er ſcheint ihn auch nicht zu vermiſſen, denn er iſt in tiefem und ein⸗ dringlichem Geſpräche mit dem Triumvir, an deſſen Stuhl er ſich lehnt.
—„Wir erwarten neue Zuzüge,“ ſagt eben der Mann der proviſoriſchen Regierung,„aus dem Erzgebirge, aus den Hauptquartieren des Hungers und der Verzweiflung, wir wer⸗ den Dresden mit einem halben Lande, mit einer ganzen Volks⸗ armee vollſtopfen, wir werden dann förmliche Schlachten an⸗ nehmen können.“
Der Baron lächelte.„Ich halte es für beſſer,“ erwie⸗ derte er,„die Leute in ihrer Heimath zu laſſen. Mögen ſie da thun, was ſie hier doch niemals mit voller Kraft aus⸗ führen werden. Dort, wo ein beſtimmter Gegenſtand des Haſſes, der Kampfluſt ſich dem Menſchen entgegenſtellt, ein Bürgemeiſter, der ihn einmal geſcholten, ein Reicher, der ihn einmal bei Seite geſchoben hat, dort in den kleinen, genau bekannten Kreiſen tritt die Revolution mit mehr Nachdruck und Erfolg auf. Was wollt ihr denn eigentlich? Glaubt ihr denn durch Schlachten und Barricaden Revolutionen machen zu können, oder glaubt ihr, daß eure Proclamationen die Wundereſſenz ſind, ein Lebenselixier für eure vermodernden Zuſtände? Revolutionen macht man von innen heraus, je enger der Kreis, in dem ſie angelegt werden, je ſicherer, je großartiger ihr Erfolg. Darum revoltirt zuerſt den einzelnen Menſchen, und dann laßt ihn dieſen ſeinen neuen Geiſt in die Inſtitutionen herübertragen und in ihnen ausbilden. Man ſcheint hier zu glauben, eine Revolution ſei eine Schlägerei, in, möglichſt großartigſtem Maßſtabe, mit möglichſt viel Lär⸗ men, möglichſt viel Redensarten, Pflaſterſteinen und Trümmern.
Der Baron zuckt öfters während deſſen mit dem Munde, wie um ein Lächeln zu unterdrücken, plötzlich trat in das
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