and, und
ſe rand heiß ſeine ſpalt Wi
den
21 kalten Kopf, der kalte Kopf ſo oft das heiße Herz und meiſt zur Unzeit, und das war ſein Verderben.
So ritt er dahin und das Meer, es ſang im dumpfen Getöſe der Brandung ihm Abſchiedslieder nach und die Berge vor ihm grüßten ihn und hießen ihn willkommen und der Abend wob ſeine dunklen Schleier.
Und er ritt dahin im Dämmer der Nacht, am Him⸗ mel tauchten die unvergänglichen Lichter auf und in ſeinem Innern das Heer der vergänglichen Gedanken, leuchtend und blitzend, wie die Sterne droben, nicht ewig wie ſie.
Tief im innerſten Herzen des Troubadours ward eine Stimme laut, die frug gar ernſt: Was reitet Enguerrand über die Felder den Bergen zu? Und Herr Enguerrand antwortete und ſprach: Die Dame hat befohlen und der Ritter gehorcht. Und wieder frug die Stimme: Der Ritter liebt die Dame, der er gehorcht, ſo willig, ſo eifrig, ſo freudig, wie Du, liebſt Du Irenen von Luſignan, die fürſtliche Wittwe von Tarent? Ich liebe ſie, antwortete Herr Enguerrand jauchzend. Und die innere Stimme ward abermals laut und frug gar ernſt: Du liebſt Irenen von Luſignan und folgſt ihrem Ruf zu den Bergen, wenn nun das ſchöne Böhmenkind, wenn Meluſine von Luſignan Dich zu dem Meere riefe abwärts, riefe ſie Dich vergebens, ant⸗ worte Enguerrand und ſprich? Aber Herr Enguerrand ant⸗ wortete nicht, ſondern ſtieß dem edlen Roß beide Sporen in die Weichen, ſo daß es hoch aufbäumte und in rieſigen Sätzen dahin ſchoß, die ſeidenweiche Mähne geſträubt ob ſolch' unholder Behandlung, die Nüſtern zornig hinaus in den Wind und Blitze ſchleudernd in die Nacht aus ſeinen demantnen Augen.
Nach einer Viertelſtunde ließ Herr Enguerrand ſein


