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Enguerrand von Lamalgue : der letzte Troubadour der Provence / von George Hesekiel
Entstehung
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I. Provencaſen in Paris.

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WWn man zu Paris von der Straße Dauphine über den Pont⸗Neuf in den Faubourg St. Germain tritt, ſo führt von der Münzſtraße aus die erſte Querſtraße links, Prieſtergaſſe geheißen, nach dem alten Louvre. Ne⸗ ben dem erſten, dem Eckhauſe dieſer Prieſtergaſſe, ſieht man noch heute in einer Ausdehnung von mehr als zwan⸗ zig großen Schritten eine hohe, crenelirte graue Mauer, deren öde Fläche nur von einem gewaltigen Thor und einer kleinen Pforte neben demſelben unterbrochen wird. Hinter der Mauer iſt ein ſtattlicher Hof, mit prächtigen Granit⸗ platten gepflaſtert und abſcheulich plumpen griechiſchen Götterbildern von Sandſteinen recht eigentlich verunziert. Zwei Kieswege führen, rechts und links im halben Bogen ſchweifend, über den Hof auf die Rampe des Hotels, das ſich, nach der Gewohnheit des 17. Jahrhunderts, zwiſchen Hof und Garten zwei Stock hoch erhebt. Das Wappen. über dem hohen Portale, in Stein gehauen, zeigt den fabelhaften WappenvogelMerlette, ein Schildzeichen, wie es keine Familie des hohen franzöſiſchen Adels gegen⸗ wärtig mehr führt. Das Haus gehört jetzt den Baronen

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