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die erhaltenen Schläge vergeſſen hat. Er erbot ſich aus ſeinen Mitteln die Summe zu bezahlen, die Wenzel vom Militärdienſt befreien konnte, und noch weiter für ihn zu ſorgen.
Ephraim that nichts um die Reue des Haupt⸗ manns zu beſänftigen. Er hielt dieſen Schmerz, der ſich ſtets mit der glücklichſten Erinnerung in dem Leben des Hauptmannes verbinden mußte, ſehr heilſam für die Reinigung und Stärkung einer Seele, die von Jugend auf mit den erſticken⸗ den Dünſten hochmüthiger Vorurtheile erfüllt ge⸗ weſen. In Bezug auf Wenzel ſagte er nur, daß er für ihn annehmen wolle, was Evelinens Sohn zu ſeinem eigenen Troſt für ihn thun wolle, da Wenzel ſelbſt, deſſen Huſſitenherz ſchwer zu ver⸗ ſöhnen wäre, jedes Anerbieten des tödtlichen Be⸗ leidigers mit Verachtung zurückweiſen würde.
Ephraim hatte nur noch die eine Sorge, daß die beiden nie zu verſöhnenden Männer jemals in der Welt zuſammentreffen könnten, was für beide die unglücklichſten Folgen haben müßte. Er entſchloß ſich daher Wenzels Rachſucht dadurch zu bekämpfen, daß er ihm die Verſicherung gab, der hochmüthige Graf und tyranniſche Hauptmann


