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Schmerzensruf war ihm von einem ſichern Vor⸗ ſatz entriſſen worden, der ſich in ſeiner Seele unter den Ereigniſſen und Erfahrungen dieſer Nacht feſtgeſetzt hatte, und deſſen Ausführung er mit dem Mönch berathen wollte.
Als der Hauptmann, bevor er ſich von Eph⸗ raim trennte, von der Gefahr hörte, die ſeinem Leben drohte, und die Ephraim bewogen hatte mit ſeinem Geheimniß zu ihm zu dringen, empfand er ſchmerzliche Gewiſſensbiſſe über die Leiden, die er dem armen Wenzel und dieſem edlen jungen Manne zugefügt, der ſo liebreich über ſein Leben gewacht, und deſſen inniger und dankbarer Freund er jetzt geworden war. 1
Als ihn Ephraim wegen einer That ſo be⸗ wegt ſah, die er vor wenigen Stunden mit der größten Ruhe verübt hatte, überraſchte ihn eine erklärende Auslegung der katholiſchen Lehre von der ewigen Verdammniß, an die er bisher noch nicht gedacht. Wenn es ein Jenſeits gibt, dachte er, müſſe wohl die Strafe für die dieſſeitigen Frevel darin beſtehen, daß die Erinnerung an dieſe Frevel in der Seele fortlebt, und zwar, durch das Zurückbleiben der beſchönigenden Vorurtheile
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