Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

167

ſchlagend und Schmerzen bereitend, und alle dieſe

er war,

en, der Leiden der Nächſten und Fernſten ſtrömten in groſen ſeiner Bruſt zuſammen, als wäre ſie ein weites erfüll. Feld, das in allen Kriegen zum Tummelplatz der

zen auf Heere wird. Und doch klopfte in dieſer Bruſt Mönch nur ein gebrechliches Menſchenherz und eines der ſanfteſten liebreichſten, mit den feinſten Fühlfäden

ück ge⸗ e für alles Edle, Schöne und Erhabene in Gottes Gveli⸗ Weltall. buſſ⸗ Seine Angſt für das Leben des entdeckten tt ver⸗ Sohnes ſeines alten Freundes war ſo groß, daß oſtbate er Wenzel nicht mehr traute. Er hätte ihn viel— ut, ſät leicht zur Aenderung ſeines Entſchluſſes überreden gber können, aber bei der erſten Begegnung mit dem nur ti Hauptmann konnte ihm ſein Huſſitengrimm über Ji tt⸗ den Kopf wachſen. Der Liebe und Aufopferungs⸗ deß fähigkeit dieſes wackern Menſchen konnte man ahd ſein Leben anvertrauen, aber für ſein verbittertes bſ de gereiztes Gemüth konnte er ſelbſt nicht einſtehen. In dieſer äußerſten Noth entſchloß ſich Eph— gb⸗ raim, dem Hauptmann das Geheimniß von der Liebe en Uo ſeiner Mutter mitzutheilen. Wenn ihm der Ver⸗ n de ſuch fehlſchlug, wollte er Wenzel ſelbſt das Geheim— b eiden niß des Mönchs anvertrauen, und dieſem edlen