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bar verdüſtertes Geſicht, als er Ephraim bleich wie Marmor und faſt leblos an ſeinem Gewehr ſtehen ſah. Von dieſem Augenblick ſchien er allen Gedanken an Widerſtand, den er in ſich getragen haben mochte, zu entſagen. Er legte ſich ruhig hin und keinen Laut entrang die grauſame Pein ſeinen Lippen, während Ephraim, ohnmächtig zu⸗ ſammenbrechend, auf den Boden hinſtürzte, und leblos in ſeine Stube getragen wurde.
Als Ephraim ſich wieder erholte, fiel ſein Blick auf Wenzel, der neben ſeinem Bette an der Wand lehnte. Ephraim wurde von angſtvollen Ahnun⸗ gen ergriffen, als er die ſchreckliche Ruhe ſah, die auf Wenzels Geſicht ruhte. Bei dem heftigen Tem⸗ peramente dieſes Mannes, und der Unbeugſamkeit ſeines Charakters konnte dieſer Ausdruck keine ent⸗ ſagende Unterwürfigkeit bedeuten. Ephraim mußte jedoch ſeinen Drang dem Freunde mit ſeiner Theil⸗ nahme zu Hilfe zu kommen bewältigen, bis die Stubenkameraden ſich entfernt hatten. Sobald ſie allein waren, ſtürzte Ephraim von Lager zu Wen⸗ zels Füßen, umklammerte ſeine Knie wie die eines Krucifixes, und ſchwur mit ſchmerzvoll zitternder Stimme, daß er das Märtyrerbild des unglücklichen


