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des Verblichenen bei ſeinen Arbeiten tragen wollte. Bevor er ſein Stübchen verließ, kniete er noch an der Stelle nieder, wo die Leiche des Vaters gelegen, und ſchwor feierlich in ſeiner Seele, alle Kraft ſeines Geiſtes, alle Zeit ſeines Daſeins und ſein Leben ſelbſt daran zu ſetzen um den mör⸗ deriſchen Wahn der Menſchen zu bekämpfen, und der Arbeit, dieſer Quelle aller Genüſſe des Le⸗ bens, in der Geſellſchaft zu ihrem Recht zu ver⸗ helfen.
Als Ephraim mit einbrechender Nacht mit dem Bündel auf dem Rücken das Gemeindehaus ver⸗ laſſen wollte, um ſich ins Kloſter zu begeben und von ſeinem Feunde Abſchied zu nehmen, fand er in der Straße vor der Thüre eine Menge Leute verſammelt. Er machte ſich ſchon darauf gefaßt, einen kleinen Leidensgang unter einem Regen von Flüchen bis an das Ende des Judenquartiers machen zu müſſen. Aber zu ſeiner Verwunderung verhielten ſich die Leute ſtill, obgleich ſie ihm neu— gierig folgten. Doch kaum war er aus dem Thor auf die freie Straße getreten, als er von zwei Perſonen an denen er vorüberkam an jedem Arm ergriffen und feſtgehalten wurde. Ephraim glaubte,


