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Beginn ſchmerzlicher Prüfungen, die dir durch ihn bevorſtanden, hat dein gutes Glück dir die Augen geſchloſſen. Ich weine dir keine Thräne; du konn⸗ teſt nichts Beſſeres thun als ſterben. Der Tod iſt nicht ſchrecklich, nur die Leiden der Auflöſung ſind peinlich, und die ſind dir erſpart worden. Der Tod iſt feierlich erhaben, ein wundervolles Geheimniß. Die Trauer der Menſchen um einen Hingeſchiedenen iſt mehr Eigennutz als Theilnahme. Sie klagen um ihren eigenen Verluſt— warum ſollten ſie um den Todten trauern, da ſie an eine beſſere Welt, an Unſterblichkeit und ewige Selig⸗ keit glauben? Ich traure nicht, denn noch kennt mein Herz keine Selbſtſucht; ich würde den kran⸗ ken Freund beweinen, um den unglücklichen trauern — der zur ewigen Ruhe eingegangene Freund kann mich nicht betrüben, wenn ich ihn wahrhaft liebte. Dein Andenken wird mir unvergeßlich ſein, und dein wackeres Bild ſoll mich durchs Leben beglei⸗ ten.“
Es war etwas faſt übermenſchlich Erhabenes in der Ruhe Ephraims, als er nach dieſen Be⸗ trachtungen den Kopf des Todten bei dem Lichte der zu Häupten der Leiche ſtehenden gelben Wachs⸗


