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muß der Pflege entbehren, und die Bläſſe ihres ſchönen Geſichtes ſtammt weniger aus einem ge⸗ preßten Herzen, als aus dem der Nahrung ent⸗ behrenden Magen.
An einem ſolchen außerordentlichen Tage konnte die Abweſenheit einer Perſon, die lange bei der Gemeinde im Geruch der Heiligkeit ſtand, nicht unbemerkt bleiben. Der Sohn des Todtengräbers hatte in den letzten zwei Jahren ſchon manches Kopfſchütteln und Bedenken erregt. In einer klei⸗ nen zuſammengedrängten Gemeinde, wo jeder weiß, wie viel Kartoffeln der Nachbar in ſeinen Topf legt, mußte die mächtige Veränderung, welche der Jüngling erfahren, die Aufmerkſamkeit der Umge⸗ bung auf ſich ziehen. Seit dem erſten Beſuche Ephraims im Kloſter hatte er ſich von den theo⸗ logiſchen Disputationen und Vorträgen zurückge— zogen. Dieſe eitlen Spiele des Verſtandes, welche mit der chriſtlichen Scholaſtik des Mittelalters ſo viele Aehnlichkeit haben und wohl deren Quelle bilden, ſchienen ihm ſo weſenlos und nichtig, ſeit er aus dem Quell der Vernunft und Viſſenſchaft ſchöpfte, daß er in dieſer Beſchäftigung eine Ver⸗ geudung und Entehrung der geiſtigen Kraft er⸗


