Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
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5.

Als Ephraim wieder in ſeinem kleinen Stübchen zwei Treppen unter der Straße angekommen war, wollte es ihm bedünken, als habe er einen ſelt⸗ ſamen Traum gehabt. Dieſer gewaltige Mann mit ſeinen weitgreifenden Verbindungen und welt⸗ erſchütternden Plänen, der in dem Kloſter wie ein verborgener Gott hauſte und der ſein Freund war, wollte ihm nicht recht zuſammenpaſſen mit ſeinem engen Stübchen von ſechs Schritten im Durch⸗ meſſer und ſeiner Lebensſtellung als Sohn der letzten Perſon in der unterſten Schichte der Ge⸗ ſellſchaft. Auch jenes Engelbild das noch ſo leb⸗ haft vor ſeinen Augen ſtand, ſchien ihm einer reizenden Welt anzugehören, von der er ſich in dieſer Höhle des jüdiſchen Gemeindehauſes Millio⸗ nen Meilen entfernt glaubte. Bei dieſen Betrach⸗ tungen beſchlichen ihn leiſe Wünſche, die ſeine