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jungen Freunde eine Handſchrift, welche der Leſer unter der Ueberſchrift„St. Liguori“ als erſtes Buch dieſer Erzählung gefunden. 8
„Nun aber mein Freund,“ fuhr der Mönch fort,„nachdem du mein Elend und meine Leiden kennen gelernt, wirſt du dich nicht entſetzen vor dem was ich dir weiter ſagen werde, und was ich dir nicht mehr verbergen will, nachdem dein Geiſt genug herangereift iſt um zu prüfen und zu urtheilen. Erfahre denn, daß ich eines der wirk⸗ ſamſten und angeſehenſten Mitglieder jenes furcht⸗ baren Ordens bin, deſſen Name ein Gegenſtand des Schreckens und des Abſcheues iſt; jenes Or⸗ dens, der der menſchlichen Geſellſchaft wie Har⸗ pyen das Blut auszuſaugen ſucht, damit ſie kraft⸗ los und ſiech an ſeiner eiſernen Hand und an ſeinen verrätheriſchen Krücken hinſchleiche. Es iſt jener Orden, von dem du viel geleſen, von deſſen Wirken wir oft geſprochen; es iſt jene Geſellſchaft, die ſich nach einer der erhabenſten Erſcheinungen der Weltgeſchichte, nach dem Stifter des Chriſten⸗ thums zu nennen wagt.“
„Dieſer Qrden beſteht aus verſchiedenen Ele⸗ menten: Die große Maſſe beſteht aus gemeinen


