Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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dienſt oder die theologiſche Disputation vorüber war, verſchwand der ernſte Forſcher aus der Ge⸗ ſellſchaft um in die Tiefe ſeiner Wohnung zu neuen Forſchungen hinabzuſteigen.

Die Erfolge Ephraims machten den Vater Mar⸗ dochai zum glücklichſten Menſchen der Welt. Die ſchweren Bücher Ephraims waren ihm zwar un⸗ lösbare Hyroglyphen, und bei den Disputationen in der Synagoge betrachtete er ſeinen Sohn mit weit aufgeriſſenen Augen und offenem Munde ohne das Geringſte von dem Inhalt ſeiner Worte zu verſtehen; aber er hörte alle Welt vom Lobe ſei⸗ nes Sohnes überfließen, und zum erſtenmal zog da in ſein derbes Herz ein beglückendes Gefühl ein, von dem der Laſtträger und Todtengräber früher keine Ahnung hatte— das Gefühl des be⸗ friedigten Ehrgeizes. Doch beſtand zwiſchen Bei⸗ den nicht das gewöhnliche Verhältniß von Vater und Sohn; jahrelang war zwiſchen ihnen kein Wort getauſcht worden, es gab ſo gar keinen Stoff zu einer Mittheilung zwiſchen den ſo nahe zuſammen Lebenden. Der alte Laſtträger betrachtete ſeinen Sohn mit jener Ehrerbietung die der bibliſche Zimmermann gegen jenen gotterfüllten Jüngling

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