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Gärtner läßt ſich vom lieben Gott den Platz auf⸗ putzen und ſteckt das Geld ein für die Arbeit. Die gnädige Gräfin hört und ſieht nichts, auch wenn ſie einmal ganz vertieft durch den Garten ſpaziert, und Fräulein Eveline, ihr einziges Kind, iſt erſt ſeit dieſem Frühjahr aus dem Kloſter, wo ſie erzogen worden iſt, und begnügt ſich mit Gottes freier Luft und einem Paar einheimiſcher Blumen, die den Gärtner nicht viel koſten, und die Fräu⸗ lein Eveline obendrein täglich ſelbſt begießt.“
Die Erwähnung des Fräuleins erinnerte den Diener, daß er eigentlich die Ankunft des Malers längſt hätte melden ſollen, und da ſeine Sprech⸗ luſt durch keine Fragen des Malers gereizt wurde, ging er mit jener trägen Bequemlichkeit an die Erfüllung ſeiner Pflicht, der ſich Dienſtleute ſo gerne hingeben, wenn die Herrſchaft das Haus⸗ weſen ſich ſelbſt überläßt.
Als der junge Maler allein durch dieſen Raum erſterbender Pracht und verblichenen Glanzes hin⸗ ſchritt, ogen Gedanken ganz neuer Art, von dem was er eben gehört angedegt, ſtürmiſch durch ſeine Seele.
„Erſt Sünderin, dachte er, dann Betſchweſter! wie gemein, wie ſo ganz in der Weiſe der Hefe


