Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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Nattonal⸗Züge. 25

brach er ab, blieb ganz halten, griff gruͤßend an die

Quaſte ſeines Kaͤppchens, und ſagte:

Heda! mein Herr, ich kann Ihnen bloß ſagen, daß, wenn Sie dieſes Kabriolet kutſchirten und ich bis an die Knoͤchel in dieſem bodenloſen Wege wan⸗ derte, ich ganz gewiß Sie nicht wuͤrde vorbeifahren laſſen, ohne zu fragen, ob Sie nicht Platz fuͤr mich haͤtten.»

Seinem Beiſpiele folgend blieb ich auch ſtehen, und erwiederte, daß ich das Gehen dem Fahren im Schnek⸗ kenſchritte und in einem ſolchen Karren vorzoͤge.

«Ei, ei,» entgegnete er,«wir fahren freilich nicht vollen Galopp, und zum Beſten des Wagens kann ich auch nicht gar viel ſagen; aber das meinte ich auch nicht. Ein Bagagewagen wuͤrde mir eben ſo gut anſtehen, als des Koͤnigs Staatskaroſſe, voraus⸗ geſetzt, daß ich Geſellſchaft faͤnde. Das geht mir ab. Ich bin hoͤchſt ungern allein. Da muß ich mir ſelbſt ſchlecht und gerecht etwas vorſingen, um nur munter zu bleiben. Kurz, wir gehen, wie mir's ſcheint, denſelben Weg; ich komme durch Poperingen und bleibe in Ypern, wenn Sie alſo wollen, ſo biete ich Ihnen den leeren Platz an, und werde ſtolz darauf ſeyn, wenn Sie mir Geſellſchaft leiſten.

Ein ſo angenehmes Anerbieten und einen ſo ori⸗ ginellen Reiſegefaͤhrten konnte man nicht gut ausſchla⸗

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