Teil eines Werkes 
33.-36. Bändchen (1850)
Entstehung
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als ihm ſein Dienſt einige Freiheit ließ, an Porthos, und beſorgt, weil er ſeit mehr als vierzehn Tagen nicht mehr von ihm hatte ſprechen hören, wanderte er nach ſeinem Hotel, wo er ihn traf, als er eben vom Bette aufſtand.

Der würdige Baron ſah nachdenkend aus, mehr als nachdenkend, ſchwermüthig. Er ſaß auf ſeinem Bett, halb nackt, die Beine hängend, und betrachtete eine Menge von Kleidern, die mit ihren Franſen, mit ihren Galonen, mit ihren Stickereien und mit ihrem Klingklang unharmoniſcher Farben zerſtreut auf dem Bo⸗ den umherlagen.

Traurig und träumeriſch, wie der Haſe von La Fontaine, ſah Porthos d'Artagnan nicht eintreten, den ihm überdies auch im Augenblick Mouſton verbarg, deſ⸗ ſen perſönliche Beleibtheit, in jedem Fall ſehr genü⸗ gend, um einen Menſchen vor einem andern zu verber⸗ gen, momentan dadurch verdoppelt wurde, daß er vor ſeinem Herrn an den Aermeln einen ſcharlachrothen Rock ausgebreitet hielt, um ihn von allen Seiten anſchau⸗ licher zu machen.

D'Artagnan blieb auf der Schwelle ſtehen und betrachtete den nachdenkenden Porthos; dann, da der Anblick dieſer zahlloſen, zerſtreut auf dem Boden umher⸗ liegenden Kleider der Bruſt des würdigen Edelmanns tiefe Seufzer entwand, dachte d'Artagnan, es ſei Zeit, ihn dieſer ſchmerzlichen Beſchauung zu entreißen, und huſtete, um ſich anzukündigen.

Ah! rief Porthos, deſſen Geſicht ſich vor Freude erleuchtete,ah! ah! hier kommt d'Artagnan! Endlich werde ich einen Gedanken haben.

Bei dieſen Worten vermuthete Mouſton, was hinter

ihm vorging; er trat auf die Seite und lächelte dabei

dem Freunde ſeines Herrn zu, der nun von dem mate⸗

riellen Hinderniß befreit war, das ihn bis zu d'Artag⸗

nan zu gelangen abhielt. 1 3 Porthos ließ, indem er ſich aufrichtete, ſeine mäch⸗