Teil eines Werkes 
25.-28. Bändchen (1849)
Entstehung
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Dem Verwundeten ſind alſo wahrſcheinlich der Ring⸗ finger und der kleine Finger weggeriſſen worden.“

„So viel, was die Hand betrifft, das gebe ich zu. Doch die Bruſt?“

„Sire, es fanden ſich da zwei Blutlachen zwei und einen halben Fuß von einander entfernt. Bei einer von dieſen Lachen war das Gras mit der zuckenden Hand ausgerauft worden; bei der andern war das Gras nur durch die Schwere des Körpers niedergedrückt.“

„Armer Guiche!“ rief der König.

„Ah! es war Herr von Guiche,“ ſagte ruhig der Musketier;„ich vermuthete es, wagte es aber nicht, Eurer Majeſtät etwas davon zu ſagen.“

„Und wie vermuthetet Ihr es?“

„Ich erkannte das Wappen von Guiche auf den Holftern des todten Pferdes.“

„Und Ihr glaubt, daß er ſchwer verwundet iſt?“

„Sehr ſchwer, denn er ſiel ſogleich und blieb lange auf demſelben Platz. Er konnte jedoch gehen und hat ſich, während er ging, auf zwei Freunde geſtützt.“

„Ihr ſeid ihm alſo begegnet?“

„Nein, aber ich habe die Tritte von drei Männern erkannt. Der Mann auf der Rechten und der auf der Linken gingen leicht, doch der in der Mitte hatte einen ſchwerfälligen Tritt; überdies begleiteten die Blutſpuren dieſen Tritt.“

„Nun, mein Herr, da Ihr den Kampf ſo wohl geſehen habt, da Euch kein einziger Umſtand entgangen

iſt, ſagt mir ein paar Worte über den Gegner von

Herrn von Guiche.“ „Sire, ich kenne ihn nicht.“ 8 3 „Ihr, der Ihr doch ſo gut ſeht?“ 5 „Ja, Sire,“ ſprach d'Artagnan,„ich ſehe Alles, doch ich ſage nicht Alles, was ich ſehe, und da der arme Teufel entkommen iſt, ſo e e mir Eure Maje⸗ ſtät, ihr zu bemerken, daß ich ihn nicht anzeigen werde.“

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