Teil eines Werkes 
25.-28. Bändchen (1849)
Entstehung
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gen auf, und nimmt einen Platz ein, der mir zu koſt⸗ bar dünkt, um ihn ſo ſchlecht auszufüllen.

Ah! meine Herren! ſprach der König, auf Por⸗ thos deutend,das iſt ein wahres Muſter der Gaſtro⸗ nomie. So ſpeiſten unſere Väter, welche ſo gut zu ſpeiſen wußten, während wir picken.

Und indem er dieſe Worte ſprach, nahm er einen Teller mit Geflügelbruſtfleiſch, vermiſcht mit Schinken. 3 Porthos griff ſeinerſeits eine Schüſſel mit jungen Feldhühnern und Rallen an.

Der Mundſchenk fuͤllte freudig das Glas Seiner Majeſtät.

Gebt Herrn du Vallon von meinem Wein, ſagte der König.

2 7De war eine der größten Ehren der königlichen afel.

D'Artagnan preßte ſeinem Freunde das Knie und flüſterte ihm zu:

Könnt Ihr nur die Hälfte von dem Wildſchweins⸗ kopf verſchlingen, den ich dort ſehe, ſo ſeid Ihr meines Erachtens in einem Jahr Herzog und Pair.

Ich werde mich ſogleich daran machen, erwie⸗ derte Porthos phlegmatiſch.

Die Reihe kam wirklich bald an den Wildſchweinslopf, denn der König fand ein Vergnügen daran, dieſen ſchö⸗ nen Gaſt anzuſtacheln; er ließ Porthos kein Gericht zukommen, ohne zuvor davon gekoſtet zu haben, er koſtete alſo von dem Schweinskopf. Porthos zeigte ſich als ein wackerer Kämpe: ſtatt die Hälfte davon zu eſſen, wie d'Artagnan geſagt hatte, er drei Viertel.

Der Koͤnig ſagte mit halber Stimme:

Ein Cavalier, der alle Tage ſo gut und mit ſo kräftigem Appetit ißt, muß nothwendig der ehrlichſte Mann meines Reiches ſein..

Höret Ihr? ſagte d'Artagnan ſeinem Freund ins Ohr.