Teil eines Werkes 
25.-28. Bändchen (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

1. Das Abendbrod des Königs.

Der Konig hatte ſich mittlerweile zu Tiſche ge⸗ ſetzt und das nicht ſehr zahlreiche Gefolge der Einge⸗ ladenen des Tags hatte an ſeiner Seite, nach der ge⸗ woͤhnlichen Geberde, welche ſitzen hieß, Platz ge⸗ nommen.

Schon zu dieſer Zeit, obgleich die Etiquette noch nicht geordnet war, wie ſie es ſpäter wurde, hatte der franzöſiſche Hof mit den alten Ueberlieferungen von Gemüthlichkeit und patriarchaliſcher Leutſeligkeit gebro⸗ chen, wie man ſie noch unter Heinrich III. fand, und der argwöhniſche Geiſt von Ludwig XIII. hatte ſie allmälig ausgetilgt, um ſie durch prunkhafte, groß⸗ artige Gebräuche zu erſetzen, die er nicht erreichen zu können in Verzweiflung war.

Der König ſpeiste alſo an einer kleinen, abgeſon⸗ derten Tafel, welche, wie das Bureau eines Praͤſiden⸗ ten, die benachbarten Tafeln beherrſchte; eine kleine Tafel haben wir geſagt, wir müſſen indeſſen ſogleich be⸗ merken, daß dieſe kleine Tafel die größte von allen war.

Es war überdies diejenige, auf welcher man eine reichliche Zahl von verſchiedenartigen Gerichten, Fiſche, Wildbret, zahmes Fleiſch, Früchte, Gemüſe und Con⸗ ſerven aufhäufte.

Jung und kraͤftig, ein großer Jäger, allen ge⸗ Die drei Musketiere, Bragelonne. Vll. 1