Teil eines Werkes 
19.-24. Bändchen (1849)
Entstehung
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Nachtkahrten.

Monſieur hatte die Prinzeſſin in der ſchönſten Laune der Welt verlaſſen, und da er am Tag ſehr ermüdet worden war, ſo kehrte er in ſeine Wohnung zurück und ließ Jeden die Nacht nach ſeinem Belieben beſchließen.

Wieder in ſeiner Wohnung, nahm der Prinz ſeine Nachttoilette mit einer Sorgfalt vor, die ſich noch in ſeinem Paroxismus der Freude verdoppelte. 3

Er ſang auch, während der ganzen Arbeit ſeiner Kammerdiener, die Hauptmelodie des Ballets, das die Muſtkanten geſpielt und der König getanzt hatten.

Dann rief er ſeine Schneider, ließ ſich ſeine Kleider für den andern Tag zeigen, und da er ſehr mit ihnen urrieden war, ſo theilte er einige Gnadengeſchenke unter ſie aus.

Endlich, da der Chevalier von Lorraine, der ihn hatte zurückkehren ſehen, ebenfalls zurückkehrte, über⸗ häufte er ihn mit Freundſchaftsbezeugungen.

Der Chevalier, nachdem er ſich vor dem Prin⸗ zen verbeugt hatte, ſchwieg einen Augenblick, wie ein Anführer vom Tirailleurs, der ſtudirt, um zu wiſſen, auf welcher Seite das Feuer beginnen werde; dann,

indem er ſich zu entſchließen ſchien, ſagte er: Habt Ihr einen ſeltſamen Umſtand bemerkt, Mon⸗ ſeigneur? Nein, welchen? Die drei Musketiere. Bragelonne. VI.