Teil eines Werkes 
11.-14. Bändchen (1848)
Entstehung
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IV.

Morin Parthos darüber, daß er mit d'⸗Artagnan gekommen, ärgerlich zu werden anfängt.

Kaum hatte d'Artagnan ſeine Kerze ausgelöſcht, als Aramis, der durch ſeine Vorhänge das letzte Flackern des Lichtes bei ſeinem Freunde beobachtete, ſich durch die Hausflur auf den Fußſpitzen zu Porthos ſchlich.

Der Rieſe, der ſich anderthalb Stunden zuvor zu Bette begeben hatte, lag behaglich auf den Eiderdunen ausgeſtreckt. Er befand ſich in jener glücklichen Ruhe des erſten Schlafes, welche bei Porthos dem Lärm der Glocken und der Kanonen widerſtand; ſein Kopf ſchwamm gleichſam in jenem ſanften Schaukeln, das an die weiche Bewegung eines Schiffes erinnert. Eine Minute mehr und Porthos träumte.

Die Thüre ſeines Zimmers öffnete ſich ſachte unter dem zarten Druck der Hand von Aramis.

Der Biſchof näherte ſich dem Schläfer. Ein dichter Teppich dämpfte das Geräuſch ſeiner Tritte; überdies ſchnarchte Porthos dergeſtalt, daß er jeden andern Lärmen übertäubt hätte.

f 1 Ieamis legte eine Hand auf ſeine Schulter und agte:.

„Auf, mein lieber Porthos, auf!“

Die Stimme von Aramis war ſanft und liebevoll; aber ſie enthielt mehr als eine Aufforderung, ſie ent⸗ hielt einen Befehl. Seine Hand war leicht, aber ſie deutete eine Gefahr an. 3

Porthos hörte die Stimme und fühlte die Hand von Aramis in der Tiefe ſeines Schlafes.

Er bebte.