Teil eines Werkes 
11.-14. Bändchen (1848)
Entstehung
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„Ich behaupte nicht, er ſei ein Mann von Genie, aber er hat es mir geſagt, und ihm nach wiederhole ich es.“ 1 „Ich habe Herrn Fouquet nie geſehen,“ entgeg⸗ nete Aramis mit einem Blick, der ſo ruhig und rein war, wie der einer Jungfrau, welche nie gelogen.

„Eil“ ſagte d'Artagnan,„wenn Ihr ihn geſehen und ſogar kennen gelernt hättet, ſo wäre nichts Schlim⸗ mes därane Herr Fouquet iſt ein ſehr braver Mann.“

„Ein großer Politiker.“

Aramis machte eine gleichgültige Geberde.

„Ein allmächtiger Miniſter.“

„Ich hänge nur vom König und vom Papſt ab,“ ſagte Aramis.

„Mordioux! hört wohl,“ ſprach d'Artagnan mit dem allernaivſten Ton,„ich ſage Euch das, weil Jedermann hier bei Herrn Fouquet ſchwört. Die Ebene gehört Herrn Fouquet; die Salzteiche, die ich gekauft habe, gehören Herrn Fouquet; die Inſel, auf der Porthos Topograph geworden iſt, gehört Herrn Fouquet; die Garniſon gehört Herrn Fouquet, die Galeeren gehören Herrn Fouquet. Ich geſtehe, daß es mich nicht gewun⸗ dert haben würde, wenn Ihr oder wenn vielmehr Eure Dioces zur Lehensherrlichkeit von Herrn Fouquet ge⸗ hört hätte. Das iſt nur ein anderer Herr als der König, aber eben ſo mächtig als ein König.“

„Gott ſei Dankl ich bin Niemand lehenspflichtig, ich gehöre Niemand und bin ganz nur mir,“ antwortete

Aramis, der wäͤhrend dieſes Geſpräches mit dem Auge

jede Geberde von d'Artagnan, jeden Blick von Porths

verfolgte. Aber d'Artagnan war unſtörbar und Porthos un⸗

beweglich; die geſchickt geführten h⸗ wurden von

.

einem geſchickten Gegner parirt un iner traf. Nichtsdeſtoweniger fühlte 3

das Ermüdende