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vierten Theil ſeiner Kriegsmannſchaft den Dienſt zwi⸗ ſchen Belle⸗Isle und dem Feſtland verſah. 46
D'Artagnan hatte Gelegenheit, ſich auch diesmal zu überzeugen, daß Porthos, obgleich Ingenieur und Topograph, in die Staatsgeheimniſſe nicht tief einge⸗ weiht war.
Seine vollkommene Unwiſſenheit hätte übrigens bei jedem Andern für eine geſcheite Verſtellung gegolten. Aber d'Artagnan kannte zu genau alle Winkel im In⸗ nern von Porthos, um nicht ein Geheimniß zu finden, wenn eines darin geweſen wäre, wie jene ängſtlich ge⸗ ordneten alten Junggeſellen mit geſchloſſenen Augen dieſes oder jenes Buch in den Fächern ihrer Bibliothek, dieſes oder jenes Stück Wäſche in einer Schublade ihrer Commode zu finden wiſſen.
Wenn der liſtige d'Artagnan, ſeinen Porthos auf⸗
und abrollend, nichts gefunden hatte, ſo war dies der
Fall, weil er in der That nichts enthielt. „Es ſei,“ ſagte d'Artagnan;„ich werde in einer halben Stunde mehr wiſſen, als Porthos in zwei Mo⸗
naten in Belle⸗Isle erfahren hat. Nur, damit ich
etwas erfahre, iſt es wichtig, daß Porthos nicht die einzige Kriegsliſt benützt, über die ich ihn verfügen laſſe. Er darf Aramis nicht von meiner Ankunft be⸗ nachrichtigen.“
Alle Sorgen des Musketiers beſchränkten ſich alſo für den Augenblick auf die Ueberwachung von Porthos.
Hiebei müſſen wir ſchleunig bemerken: Porthos verdiente gar nicht dieſes Uebermaß von Mißtrauen, denn Porthos dachte durchaus nicht an etwas Böſes. Beim erſten Anblick hatte ihm d'Artagnan vielleicht ein wenig Mißtrauen eingeflößt, ſogleich aber hatte der Musketier wieder in dieſem guten, redlichen Herzen den Platz eingenommen, den er immer darin inne gehabt, und keine Wolke verdüſterte das große Auge von Por⸗ thos, das dieſer von Zeit zu Zeit voll Zirtlichteit auf ſenen Freund heftete.
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