Teil eines Werkes 
7.-10. Bändchen (1848)
Entstehung
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Porthos ſchien ſich einer gewaltigen Geiſtesarbeit hinzugeben. 3 r⸗Oh! ja, ſagte er,ich verſtehe. Da Aramis mich vor der Nachtgleiche kommen hieß, ſo begriffet Ihr, daß ich mit ihm zuſammentreffen ſollte. Ihr er⸗

kundigtet Euch, wo Aramis wäre, und ſagtet zu Euch ſelbſt:Wo Aramis iſt, wird Porthos ſein. Ihr

8, erfuhrtet, Aramis wäre in der Bretagne und ſagtet zu

ß Euch:Porthos iſt in der Bretagne.

Aeußerſt richtig! In der That, Porthos, ich weiß

nicht, warum Ihr nicht Wahrſager geworden ſeid. Ihr

e begreift nun. Als ich nach la Roche⸗Bernard kam, hörte ich von den ſchönen Befeſtigungsarbeiten, die man

re in Belle⸗Isle ausführe. Die Erzählung, die man mir

. hievon machte, reizte meine Neugierde. Ich ſchiffte mich

e auf einem Fiſcherboot ein, ohne entfernt zu wiſſen, Ihr wäret hier. Ich kam an, ſah einen Mann, der einen

Stein aufhob, den Ajax nicht erſchüttert hätte, und rief: Nur der Baron von Bracieux iſt eines ſolchen Kraft⸗

e ſtuckes fähig! Ihr hörtet mich, Ihr wandtet Euch um,

e Ihr erkanntet mich, wir umarmten uns, und, meiner Treue! lieber Freund, wenn Ihr wollt, umarmen wir

t uns noch einmal.

So erklärt ſich in der That Alles, ſagte Porthos.

1 Und er umarmte d'Artagnan mit ſo großer Freund⸗ ſaſ. daß der Musketier auf fünf Minuten den Athem verlor.

Ahl ahl ſtärker als je, ſagte d'Artagnan,und

t zum Glück immer in den Armen.* 3

Porthos verbeugte ſich vor d'Artagnan mit einem freundlichen Lächeln.

Während der fünf Minuten, in denen vArtagnan wieder zu Athem zu kommen ſuchte, bedachte er, daß er eine ſchwierige Rolle zu ſpielen hatte. Ddie Anfgabe war, immer zu fragen, ohr antworten. Als der Athem Wisderſahrit war zugsplan gemacht.