Teil eines Werkes 
7.-10. Bändchen (1848)
Entstehung
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ihre Stückbetten und Ripphölzer; ſorgfältig geſchlagen, hielt dieſe die Erde feſt, und wenn man Artillerie auf der Inſel vorausſetzte, ſo konnte der Hafen in weniger als zwei bis drei Tagen völlig bewaffnet ſein.

Was d'Artagnan beſonders wunderte, als er ſeine Blicke von den Küſtenbatterien nach den Feſtungswerken der Stadt richtete, war, daß er wahrnahm, Belle⸗Isle werde durch ein ganz neues Syſtem vertheidigt, von dem er den Grafen de la Fore oft als von einem großen Fortſchritt hatte ſprechen hören, deſſen Anwendung er aber noch nie geſehen.

Dieſe Befeſtigung gehörte weder mehr der hollän⸗ diſchen Methode von Marollais, noch der franzöſtſchen Methode des Chevalier Antoine de Ville an, ſondern dem Syſtem von Maneſſon Mallet, einem geſchickten Ingenieur, der vor ungefähr ſechs bis acht Jahren den Dienſt von Portugal verlaſſen hatte, um in franzöſiſche Dienſte zu treten.

Die Arbeiten hatten das Merkwürdige, daß ſie ſich, ſtatt ſich außerhalb der Erde zu erheben, wie es die alten Wälle thaten, welche die Stadt vor dem Er⸗ ſteigen mit Sturmleitern zu ſchützen hatten, im Gegen⸗ theil in die Erde vertieften, und daß das, was die Hoͤhe der Mauern bildete, die Tiefe der Gräben war.

D'Artagnan brauchte nicht lange, um alle Vorzüge dieſes Syſtems zu erkennen, das den Kanonen keinen wirkſamen Angriffspunkt gönnt.

Da die Gräben unter dem Niveau des Meeres waren, ſo konnten ſie überdies durch unterirdiſche Schleuſen überſchwemmt werden..

Die Arbeiten waren, wie geſagt, beinahe voll⸗ endet, und eine Gruppe von Leuten, welche Befehle von einem Mann erhielten, der der Bauaufſeher zu ſein ſchien, beſchäftigte ſich eben mit der Legung der letzten Steine. 4 3

Eine Brücke von Brettern, die man zur größeren Die drei Musketiere. Bragelonne. I. 17